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 Robert Heinemanns PSPICE-Seiten |
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Vorwort zur 6. Auflage |
Die Resonanz auf die bisherigen Auflagen hat das Konzept dieses Buches eindrucksvoll bestätigt,
so dass jetzt bereits eine 6. Auflage erforderlich wird. Die neue Auflage unterscheidet sich
im Wesentlichen in 6 Punkten von der vorausgegangenen:
1. Das Buch basiert auf der neuesten OrCAD/PSPICE-Demoversion 16.0.
2. Als Schaltplaneditor dient nicht mehr SCHEMATICS, sondern CAPTURE.
3. Die für das Buch erstellten Zusatzmodelle wurden ergänzt, insbesondere durch einen nahezu
idealen Operationsverstärker und einen nahezu idealen Thyristor.
4. Unter den Zusatzmodellen befinden sich jetzt auch „Messgeräte“ zur Ermittlung von Effektivwerten,
arithmetischen Mittelwerten und Gleichrichtwerten sowie von Schein-, Wirk- und Blindleistungen
beliebiger periodischer Größen.
5. Auf Wunsch vieler Leser enthält das Buch jetzt ein neues Kapitel: Zusätzliche Modelle in PSPICE
einbinden.
6. Die Webseite zum Buch www.spiceLab.de enthält jetzt eine umfangreiche Sammlung von Simulationsbeispielen
zu Themen, die üblicherweise Gegenstand einführender Lehrveranstaltungen über Bauelemente und
Grundschaltungen der Elektronik sind. Die Beispiele stehen simulationsfertig zum Download zur
Verfügung.
Die Neuerungen 1 bis 3 hängen eng miteinander zusammen: In den bisherigen Auflagen wurde dem
Schaltplaneditor SCHEMATICS gegenüber CAPTURE der Vorzug gegeben. Grund dafür war, dass
SCHEMATICS speziell für PSPICE entwickelt wurde und beide Programme fast perfekt harmonierten.
CAPTURE hatte in dieser Hinsicht Nachteile. Inzwischen sind die Probleme der frühen
CAPTURE-Versionen behoben. Mit dem Erscheinen von WINDOWS-VISTA ist die PSPICE-Version 16.0
die vorläufig einzige Version, die ohne Einschränkungen mit VISTA zusammenarbeitet. Ein
Wechsel von der PSPICE-Studentenversion 9.1 unter SCHEMATICS zu der auf CAPTURE basierenden
Demoversion 16.0 bot sich also an. Ein Nachteil der neueren auf CAPTURE basierenden
Demoversionen besteht darin, dass diese nur noch den Einsatz von maximal zwei Subcircuit-Modellen
zulassen. Folglich kann man mit den Originalmodellen der Demoversion z.B. nur maximal zwei
Operationsverstärker oder zwei Thyristoren gleichzeitig simulieren. Diese Beschränkung macht
die Simulation vieler Standardschaltungen der elektronischen Grundausbildung unmöglich. Ich
habe deshalb für dieses Buch Modelle eines Operationsverstärkers und eines Thyristors entwickelt,
welche nicht den genannten Einschränkungen unterliegen.
Die Entwicklung von „Messgeräten“ zur Bestimmung von Leistungen und Mittelwerten untermauert
den Anspruch dieses Buches, nicht allein eine leicht verständliche Einführung in die
Elektroniksimulation mit PSPICE zu bieten. Es möchte darüber hinaus für jeden Lernenden
bereits bei der Beschäftigung mit den Grundlagen der Elektrotechnik zum unentbehrlichen
Helfer werden.
Die Nützlichkeit des neuen Kapitels Zusätzliche Modelle in PSPICE einbinden ist offensichtlich
und braucht nicht weiter begründet zu werden. Gleiches gilt für die Beispielsammlung zu
Bauelementen und Grundschaltungen der Elektronik.
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